Isar Aerospace Technologies setzen auf SOLIDWORKS für die Entwicklung ihrer Raketentriebwerke. Die jungen Unternehmer wurden auf Ihrem Weg von der COFFEE GmbH im Rahmen des SOLIDWORKS Entrepreneur-Programms unterstützt.

Angelburg, 06.07.2020. Mit einer eigenen Idee durchstarten und ein eigenes Unternehmen gründen. Drei Studenten der Technischen Universität München haben den Schritt gewagt. Daniel Metzler, Markus Brandl und Josef Fleischmann haben sich in der wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (warr.de) kennengelernt. Schnell wurde der kommerzielle Markt auf die Elite-Studenten und deren revolutionären Raketentriebwerke aufmerksam und die Drei wurden schlagartig zu Unternehmern und gründeten Isar Aerospace Technologies. Innerhalb von neun Monaten ist das Startup zu einem Unternehmen mit 20 Mitarbeitern gewachsen.

Nachhaltige Raketenantriebe made in Germany

Der Fokus liegt bei der Entwicklung der Raketen mit einer Nutzlast von bis zu 1.000 kg auf den Antrieben, welche die Rakete von 0 auf 28.000 km/h innerhalb von 8 Minuten beschleunigen und ins All aufsteigen lassen. Während die USA und Russland immer noch klassisch auf Kerosin als Treibstoff ihrer Raketen setzen, ist Isar Aerospace bereits einen Schritt weiter. Die Entwicklung steht klar im Zeichen der Zeit, denn die Ingenieure arbeiten an Systemen, die deutlich weniger Stickoxide und CO2 ausstoßen als die bisherigen, konventionellen Antriebe. Das Ziel ist nachhaltig Satelliten in den Orbit zu bringen, sodass die Raumfahrt auch in 50 Jahren noch bestehen kann.

Konstruktion und Simulation mit SOLIDWORKS

Der Workflow ist klassisch und routiniert. Lucrezia Veggi, Luft- und Raumfahrt Ingenieurin erläutert: „Komponenten werden in SOLIDWORKS importiert oder direkt modelliert. Anschließend werden die Bauteile einer FEM-Analyse mit SOLIDWORKS Simulation unterzogen und ggf. in mehreren Integrationen zum endgültigen Bauteil geformt.“ Die Einzelteile werden dann zwecks Kollisionsprüfung in eine Baugruppe gefügt und letztendlich zur 2D-Zeichnung gebracht oder direkt als Neutralformat an den 3D-Drucker übergeben. All das geschieht in einer Software und macht Neuentwicklungen besonders schnell.

Das Team hat große Pläne für die Zukunft: Ab 2021 werden komplette Startservices angeboten und Isar Aerospace Technologies wird die Satelliten der Kunden in den gewünschten Orbit befördern.

SOLIDWORKS Förderprogramm für Startups

Die Kosten für ein 3D-CAD-System sind für ein junges Startup nicht unerheblich. Nach kurzen Recherchen stießen die Gründer auf das SOLIDWORKS Entrepreneur-Programm, ein Förderprogramm speziell für Startups. Das SOLIDWORKS Entrepreneur-Programm beinhaltet nicht nur die Software an sich, sondern bietet auch Unterstützung im Bereich Schulung, Trouble Shooting und Marketing.

„Ohne die Unterstützung von SOLIDWORKS wäre Isar Aerospace nicht da, wo wir heute sind. Die Entwicklung hätte sich sehr verzögert. Wir konnten unsere Ressourcen dank SOLIDWORKS direkt in Hardware umsetzen, Bauteile produzieren lassen und ein Testcenter aufbauen.“ Daniel Metzler, CEO Isar Aerospace Technologies.

Anwenderbericht

Anwenderbericht Isar Aerospace

Sie können hier den vollständigen Anwenderbericht von Isar Aerospace Technologies ansehen.
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